Von der Analyse zur testbaren Simulation
In der Vermittlung ist die Provision der einzige Umsatz und die Zeit der Makler der entscheidende Engpass: Jeder Tag, den ein Objekt am Markt steht, bindet ein Mandat und schiebt den nächsten Abschluss hinaus. Drei Stufen machen aus dem Vermarktungstag eine Rechnung.
Die vierte Stufe findet im Büro statt: Kein Modell setzt einen Preis, lädt zu einer Besichtigung oder priorisiert ein Mandat. Nach der Einführung wird der simulierte Verlauf gegen CRM- und Portaldaten der laufenden Mandate gestellt. Was die Messung widerlegt, wird ersetzt.
Vermarktungstage sind Kapazität
Wer Objekte schneller vom Markt bringt, schafft mehr Abschlüsse mit demselben Team. Beide Dauern stellen Sie selbst ein; gerechnet werden nur die Konsequenzen.
Jeder Regler ist eine Annahme, keine Tatsache. Alle Startwerte sind fiktive Beispielwerte, also keine Kundendaten, keine Branchenwerte und nicht die Werte des Muster-Büros aus den sechs Modulen.
Rechenweg: Abschlüsse je Jahr = Makler × parallele Mandate × Erfolgsquote × 365 / Dauer. Zusätzliche Abschlüsse = (Abschlüsse Ziel − Abschlüsse heute) × Auffüllgrad. Zusatzumsatz = zusätzliche Abschlüsse × Provision. Der Auffüllgrad ist Ihre Annahme, wie viel frei werdende Kapazität tatsächlich mit neuen Mandaten gefüllt wird. Bei 0 % entsteht kein Zusatzumsatz.
Wie schnell ein Objekt vom Markt geht, entscheidet weiter Ihr Büro mit Preis, Exposé und Betreuung. Die Simulation rechnet nur aus, was die gewonnene Zeit in Abschlüssen wert ist.
Preisstrategie: marktnah oder mit Aufschlag
Das Preisgespräch mit dem Eigentümer als Objektrechnung. Sie stellen beide Szenarien selbst ein; eine Beziehung zwischen Startaufschlag und Vermarktungsdauer wird nicht behauptet, sie entstünde erst aus Ihren Daten.
Rechenweg: Preis = Marktwert × Endpreisfaktor. Provision = Preis × Provisionssatz. Betreuungskosten = Dauer / 30 × Monatskosten. Netto = Provision − Betreuungskosten. Der Monat ist mit 30 Tagen fest angesetzt. Die Tage-Differenz wird hier bewusst nicht in Euro umgerechnet, denn den Kapazitätswert der Zeit rechnet nur Simulation 01.
Beide Szenarien rechnen ausschließlich mit Ihren eigenen Annahmen. Das Werkzeug hinterlegt keine Kurve zwischen Aufschlag und Dauer; welcher Startpreis vertretbar ist, entscheiden Sie am konkreten Objekt.
Was der Besichtigungsapparat kostet
Das ist die einfachste Rechnung dieser Seite, denn jedes Ergebnis lässt sich am Taschenrechner nachvollziehen.
Rechenweg: Verkäufe = Leads × Käuferquote. Besichtigungen = Verkäufe × Besichtigungen je Verkauf. Stunden = Besichtigungen × Stunden je Besichtigung. Kosten = Stunden × Stundensatz. Kosten je Abschluss = Kosten / Verkäufe. Ersparnis = Kosten × vermeidbarer Anteil. Die Rechnung endet bei Stunden und Kosten. Die Umrechnung freier Zeit in Abschlüsse rechnet ausschließlich Simulation 01.
Das Scoring sortiert Interessenten, es lädt niemanden aus. Welche Besichtigung stattfindet, entscheidet der Makler.
Jahresprovision unter Unsicherheit
Mit welcher Wahrscheinlichkeit erreicht das Büro sein Jahresziel? 2.000 simulierte Läufe je Szenario, zwei Planannahmen, die Sie selbst setzen. Der Zufallsgenerator startet fest, jeder Aufruf zeigt dasselbe Ergebnis.
Rechenweg: Je Lauf und Mandat entscheidet ein Münzwurf mit der eingestellten Abschlusswahrscheinlichkeit. Je Abschluss ist die Provision normalverteilt um die mittlere Provision aus Simulation 01, mit eingestellter Streuung und Untergrenze 500 EUR. Gerechnet wird mit 2.000 Läufen je Szenario, festem Startwert des Zufallsgenerators und unabhängigen Zufallsströmen je Szenario, denn die Kennzahl „Ziel erreicht" vergleicht eigenständige Läufe. Sehr teure Objekte bildet die Verteilung nur so weit ab, wie ihre Flanke sie hergibt.
Die Abschlusswahrscheinlichkeiten sind Ihre Planannahmen, keine Prognose des Werkzeugs. Im Betrieb liefert das Modul Scores je Mandat; die Entscheidung je Mandat bleibt im Büro.
Was diese Seite annimmt: vollständig offengelegt
Jede Zahl auf dieser Seite folgt arithmetisch aus den Reglerwerten. Zusätzlich gilt:
- Beispielwerte: Alle Startwerte sind fiktiv, also keine Kundendaten, keine Studien-Benchmarks und bewusst nicht die Werte des Muster-Büros aus den sechs Modulen.
- Nicht additiv: Die Ergebnisse der Simulationen 01 bis 03 dürfen nicht addiert werden; Simulation 04 ist eine Bandbreite um einen Plan und wird zu nichts addiert. Die Seite zeigt deshalb keine Gesamtsumme.
- Abgrenzung zu den Modulen: Der Kapazitätswert schnellerer Vermarktung wird nur in Simulation 01 in Euro übersetzt. Endpreis- und Betreuungskosten-Effekte je Objekt rechnet nur Simulation 02, und Simulation 03 endet bei Stunden und Kosten. Pitch-Quoten und zusätzliche Akquise-Kontakte kommen auf dieser Seite nirgends vor.
- Auffüllgrad: Simulation 01 unterstellt Mandats-Nachschub nur über den offenen Auffüllgrad-Regler. Bei 0 % entsteht kein Zusatzumsatz.
- Preisstrategie: Es wird keine Beziehung zwischen Startaufschlag und Vermarktungsdauer hinterlegt; beide Szenarien sind vollständig Ihre Annahmen. Der Monat ist mit 30 Tagen fest angesetzt.
- Jahresprovision: Provision normalverteilt mit Untergrenze 500 EUR, 2.000 Läufe, fester Startwert des Zufallsgenerators, unabhängige Zufallsströme je Szenario; sehr teure Objekte bildet die Verteilung nur so weit ab, wie ihre Flanke sie hergibt. Szenario B ist eine Planannahme, kein zugesicherter Modul-Effekt.
- Im Browser: Alle Rechnungen laufen vollständig in Ihrem Browser; es werden keine Eingaben übertragen oder gespeichert.
Diese Seite ist eine Gesprächsgrundlage, kein Angebot. Alle Werte sind Modellrechnungen auf Basis frei einstellbarer Annahmen; keine Zahl ist eine Zusage, eine Prognose für ein konkretes Büro oder ein Branchenwert.
In einem realen Projekt ersetzen Ihre Daten die Regler: Ihre CRM-Historie liefert Dauern und Erfolgsquoten, Ihre Portal-Statistiken die Nachfrage, Ihre Abschlusshistorie die Provisionsverteilung. Die Rechenwege bleiben dieselben.